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| | Heiliger Gesandter - Der Paladin | |
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Noir SL-Helfer

Anzahl der Beiträge: 705 Alter: 22 Ort: Hamburg Char: Firyl & Ffraid Anmeldedatum: 23.07.07
 | Thema: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mi Okt 03, 2007 1:47 pm | |
| - under construction - _________________ Noir...
ich? schizo? ... wie meint er das? .. gute frage...
Ffraid Lafadrin
Firyl Dho'ethil
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|  | | KjeldoranOrmlyr
Anzahl der Beiträge: 16 Anmeldedatum: 31.12.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mo Jan 07, 2008 3:44 am | |
| Das Leben eines Paladins ist mit dem keiner anderen Klasse zu vergleichen, denn keine andere, nicht einmal die des Klerikers, ist mit sovielen Regeln, Pflichten und Traditionen behaftet. Um die wichtigsten Grundregeln anzusprechen für die heiligen Krieger der lichten Götter, wurden hier einmal der Code of Torm, der Kodex des Goldenen Löwen zu Tantras und ein allgemeiner Leitfaden aufgestellt. Kodex des Goldenen Löwen „Um ein wahrer Paladin des Goldenen Löwen zu sein, genügt es nicht, ein großer Krieger zu sein. Man muss den Tugenden der Pflicht, Ernsthaftigkeit und Frömmigkeit folgen. Ein Paladin des Goldenen Löwen ist zunächst Torm und dann seinem Orden verpflichtet. Indem er das Üble verfolgt und dem Gesetz dient, indem er die Schwachen beschützt und den Richtlinien Torms in Bezug auf Barmherzigkeit und Großzügigkeit folgt, erfüllt ein Paladin des Goldenen Löwen seine Pflicht gegenüber seinem Orden und seinem Gewissen.
Ein Paladin Torms muss die Tugend der Ernsthaftigkeit kennen. Es ist nicht die Art unseres Ordens, über ernste Dinge zu lachen, denn es zeugt von mangelndem Respekt. Es ist nicht die Art unseres Ordens, üble Gerüchte in Umlauf zu bringen, denn sie verbreiten Uneinigkeit. Ein Paladin des Goldenen Löwen muss vor allen Dingen Torm ehren, denn ohne den Göttlichen hätten wir nicht die Möglichkeit zu dienen. Und ohne göttliches Gesetz könnten wir das Richtige nicht vom Falschen unterscheiden. Und ohne für diese Dinge dankbar zu sein, würden wir unsere Stellung und unseren Zweck vergessen.
Der Orden des Goldenen Löwen rühmt alle Fertigkeiten des Krieges. Nicht, weil wir glauben, dass der Krieg an sich gut und ehrenhaft wäre, sondern nur, weil dieses Wissen für unsere Pflichterfüllung unverzichtbar ist. Der Orden des Goldenen Löwen verlangt keine Keuschheit von seinen Paladinen, aber er erwartet, dass seine Paladine sich ihrer besonderen Stellung bewusst sind und ihre Ehrenhaftigkeit sich auf alle Bereiche ihres Lebens erstreckt. Ein Paladin des Goldenen Löwen wird niemals unrechte Mittel einsetzten, um ein Ziel zu erreichen, denn ein Sieg, der durch den Einsatz schändlicher Mittel errungen wurde, ist wertlos und eines Diener Torms unwürdig. Ein Paladin des Goldenen Löwen wird niemals fliehen, wenn Schwächere auf seine Standhaftigkeit angewiesen sind, er wird im Kampf stets ehrenhaft handeln und sich nicht durch Feigheit besudeln.
Deinem Herren und Gewissen, allen guten Göttern und Königen Faerûns gegenüber bist du stets zur Treue verpflichtet. Strauchle nicht und zögere nie wenn Unschuldige leiden müssen.“
The Code of Torm Be the champion of the weak and the defenseless. Be stern, unyielding and unswerving in your battles with evil. Obey your masters with alert judgment and anticipation. Serve the common good and the rule law established by honorable rulers. Seek prowess and skill in all endeavors. Stand ever alert against corruption. Every failure of duty diminishes Torm and every success adds to his luster. Be ever mindful of the code , and use them in your actions to swiftly enact justice. Precepts of the Code:Be the champion of the weak and the defenseless. Your duty is to those who lack the power you wield. Care for the sick and aid the distressed. Be an example to the young. Protect your friends. Be generous in so far as your resources allow. There are two things that will blemish the faithful, and these are riches and pride. If one but remains in strained circumstances, he will not be marred.
Be stern, unyielding and unswerving in your battles with evil. Make war upon evil and injustice without cessation. Do not recoil before the enemy, but let your wrath undo the wicked. Seek not only courage, but also wisdom to see that stupidity and courage are cousins. Courage also means taking the side of truth in all matters, rather than seeking the expedient lie.
Obey your masters with alert judgment and anticipation. Trust in your master, for his duty to you is given by Torm , serve him as though your own body were already dead, and you will be one man in a thousand. There are many places where compromise is expected; loyalty is not amongst them. If your path is without mortal master, let Torm and his code guide your steps.
Serve the common good and the rule law established by honorable rulers. Your fourfold duties are to faith, family, masters, and all good being of Faerun. Strive to maintain law and order. Question unjust laws by suggesting improvement or alternatives, not additional laws.
Seek prowess and skill in all endeavors. Throughout your life, advance daily, becoming more skillful than yesterday, more skillful than today so that your strength may be used in the service of the Triad, rather than in personal aggrandizement. This is never ending.
Stand ever alert against corruption. Strike quickly and forcefully against the rot in the hearts of mortals. Avoid all excesses and seek to defeat hubris, gullibility and ignorance within yourself. Purpose and discipline clear the mind. Your breath should only bring truth, always be faithful to your word. Bring painful, quick death to traitors.
Every failure of duty diminishes Torm and every success adds to his luster. Stand firm in your beliefs, for this faith roots you and gives hope against despair. In the midst of a single breath, where only goodness is held, is the way of Torm . But there is no one who can understand this clarity at first. Purity is something that cannot be attained except by piling effort upon effort.
Be ever mindful of the code , and use them in your actions to swiftly enact justice. The church of Tyr and Ilmater are the mind and heart of the Triad, bringing judgment and compassion to men. The church of Torm is the mighty hand of the Triad, swiftly enacting their wisdom. Hold to the virtues and duties of the code , realizing that though the ideals cannot be reached, the quality of striving towards them ennobles the spirit. In confronting difficult matters, if at first you leave it alone, fix the code in your heart, exclude self-interest, and make an effort, you will not go far from your mark.Fortsetzung folgt. |
|  | | KjeldoranOrmlyr
Anzahl der Beiträge: 16 Anmeldedatum: 31.12.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mo Jan 07, 2008 3:44 am | |
| Hier sind noch einmal zwölf Punkte erwähnt, welche die beiden Leitfäden von oben abrunden.a.) Ein Paladin bekämpft das Böse mit jeder Faser seines Körper und allen seinen Kräften die ihm zur Verfügung stehen.
b.) Ein Paladin steht immer für seinen Gott, dessen Kirche, seinen Orden, seinen weltlichen Herren, die Schwachen und Unschuldigen ein.
c.) Ein Paladin hilft anderen Paladinen so gut er kann, egal welchem Volk sie angehören oder zu welchem Gott sie beten. Paladine sehen sich, über Völker und Religionen hinweg, als Brüder im Geiste.
d.) Ein Paladin benimmt sich immer tadellos, das Verhalten ist natürlich seinem Volk entsprechend. Insofern ist es verständlich das nicht-zwergische Paladine in der Regel eine größere Ablehnung gegen Alkohol hegen als zwergische. Aber auch diese benehmen sich ihrem Stand entsprechen und achten auf ihre Würde und Ehre - Ein Paladin würde sich nie einem Saufwettbewerb anschließen oder bis zur Bewusstlosigkeit trinken!
e.) Ein Paladin ehrt neben seinem Gott die anderen guten Götter seines Volkes.
f.) Ein Paladin strebt danach die Ordnung und Gebräuche seiner Umgebung zu wahren und sich an die lokalen Gesetze zu halten. Wenn diese seinem Kodex widersprechen, versucht er diese zum Guten zu ändern, statt gegen diese offen aufzubegehren.
g.) Ein Paladin lügt nie, auch nicht um sich selbst oder andere zu retten. Lieber schweigt er.
h.)Ein Paladin benutzt nie Gift als Mittel im Kampf gegen das Böse. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!
i.) Ein Paladin ist stets zum Kampf bereit und seine Ausrüstung stets im besten Zustand. Obwohl Paladine in der Regel auf ein gepflegtes und beeindruckendes Äußeres wert legen, bevorzugen sie schlichte Effektivität gegenüber lästigem Tand.
j.) Jede noch so kleine Queste ist für einen Paladin eine wichtige Aufgabe, die es verdient erfolgreich abgeschlossen zu werden. Ein Scheitern stellt nicht nur eine Niederlage für den Paladin, sondern auch für seine Vorgesetzten und seinen Gott dar.
k.) Durch Gebet, Meditation, Kampftraining und das Studium der heiligen Texte und Kriegstaktiken verbessert sich der Paladin in allen seinen Fähigkeiten, um seinem Gott besser dienen zu können. Paladine sind zwar in erster Linie göttliche Krieger, aber auch Diener. Sie repräsentieren die Kirche ihres Gottes und den Orden dem sie dienen und fungieren auch oft als Sprecher, Diplomaten und Regenten.
l.) Paladine opfern sich, um Unschuldige oder ihre Gefährten zu retten.Und um Missverständnisse zu vermeiden, gibt es hier noch einen abschließenden F&A-Part, der sich mit den weitläufigsten (zum Teil überspitzt formulierten) Fragen beschäftigt: 1. Frage: Stimmt es das Paladine einen Gegner nur bergauf, gegen die Sonne und mit offenem Visier angreifen und diesen Angriff dann drei Tage vorher ankündigen und beim Sturmangriff tausend Fanfaren als Signal ertönen? Antwort: Nope! Paladine kämpfen zwar immer ehrenhaft und fair, das heißt aber nicht, das sie dämlich sein müssen. Taktiken, wie den Feind in der Flanke anzugreifen, ihn einzukesseln, mit magischen Mitteln zu überrumpeln oder ihn zu überraschen sind durchaus im Bereich des Möglichen. Immerhin ist es nicht die Schuld des Paladins, wenn der bitterböse Schurke keine Wachen um sein Lager verteilt hat. Ausserdem hat der Paladin auch Verantwortung für seine Kameraden und Untergebenen und frontale Selbstmord-Angriffe sind mehr was für Barbaren und High-Level-Charaktere.  2. Frage: Ist es wahr das Paladine keinem Kampf gegen das Böse aus dem Weg gehen? Antwort: Ja. Allerdings beachte man auch hier, das Paladine nicht dämlich sein müssen. Kein Gott wird es einem erwählten Diener verübeln, wenn er vor dem Kampf erst einmal das Terrain sondiert und die Stärke des Gegeners abschätzt und nach einem Schwachpunkt sucht. Im Fall der Fälle kann sich der Paladin sogar aus einem Kampf zurückziehen, wenn der Gegner beträchtlich stärker ist als der Paladin und seine Verbündeten und wenn der Paladin den Rückzug dazu nutzt später mehr Angriffpotential zu organisieren, um damit den Kampf wieder aufzunehmen, oder ein anderes Mittel zu finden um das Böse zu vernichten. 3. Frage: Ist es wahr, das Paladine geschlagene Gegner verschonen? Antwort: Das kommt auf den Gegner an. Ein Paladin hat die heilige Pflicht das Böse in der Welt zu bekämpfen. Er wäre dumm wenn er zum Beispiel einen Erzteufel oder Dämon oder untoten Erzmagier (Liche) verschonen würde. Denn diese Wesen symbolisieren das personifizierte Böse auf Abeir-Toril. Anders verhält es sich mit einer Drow die an die Oberfläche geflohen ist. Zwar mag sie noch im Herzen Böse sein, aber sie ist immer noch ein fühlendes Wesen aus Fleisch und Blut. 4. Frage: Stimmt es, das Paladine ihre gesamte Beute an Kirchen, Arme und Bedürftige spenden, bzw. gar keine Beute machen dürfen? Leichen fleddern ist doch nicht rechtschaffen, oder? Antwort: Kein Muss! Paladine sind verpflichtet stets kampfbereit zu sein und ihre Pflicht zu erfüllen. Wie soll das gehen, wenn man mit einem Stein in der Hand als Waffe und einem Lendenschutz bekleidet vor einem Tanar'Ri steht? Es versteht sich von selbst das Paladine ihre gefallenen Gegner mit dem nötigen Respekt behandeln und ihnen auch nicht das letzte Hemd vom erschlagenen Körper reißen, egal ob sich dabei um einen toten Goblin handelt oder seinen seinen Erzrivalen, einem berüchtigten Raubritter. Von der Beute, oder Bezahlung, eines Paladins gehen im Schnitt 10% an seinen Orden, Lehnsherren oder Kirche, sprich: Der Zehnt. Diese sind in der Regel verpflichtet es den Bedürftigen zukommen zu lassen oder das Kirchenwerk anderwertig zu fördern. Der Rest soll dafür genutzt werden, um die Pflicht des Paladins zu unterstützen. Er soll damit seine Kampfmittel verbessern und sich um sein eigenes leibliches und geistiges Wohl kümmern. Der Paladin lebt nicht in Abstinenz! Orks jagen kann sehr anstrengend sein, wer will es da einem Paladin verwehren, wenn er mit der Beute, nach der erfolgreichen Queste wohlgemerkt, sich einen angenehmen Aufenthalt im Badehaus in der Taverne leistet und sich anschließend ein neues, vielleicht diesmal magisches Schwert beim Schmied oder Dorfmagier holt, weil seine alte Stahlklinge vom Kampf schartig geworden ist? Wenn dann noch immer was übrig bleibt spricht nichts dagegen, wenn der Paladin dem Bettler auf der Straße eine Goldmünze in die Hand drückt und ihm rät diese weise zu investieren und sich ebenso bei seinem Gott mit einem Gebet dafür zu bedanken. 5. Frage: Stimmt es, das Paladine immer mit der Waffe ihres Gottes kämpfen? Antwort: Nein. Ein Beispiel: Sir Diero, Paladin des Lathander, trifft auf eine Vampirfürstin. Er hat die Wahl zwischen seinem schweren Streitkolben +1 und einem Frostbrand. Wenn er jetzt den Streitkolben nimmt, hat er nichts anderes als den Tod der ihn erwartet. Paladine sind keine Waffenmeister, die nur einen Typ von Waffe führen können oder dürfen. Ihnen stehen alle Waffen offen, sogar Bögen und Armbrüste. Auch wenn es sich nicht wirklich für einen wahren Ehrenmann ziemt im Zweikampf auf diese Waffen zurück zu greifen. 6. Frage: Stimmt es, das Paladine immer Mitglied eines Ordens sind? Antwort: Nein. Aber nur Paladine eines Ordens dürfen laut Dungeons & Dragons 3(.5) Ed. in den Vergessenen Reichen eine Klassenkombination eingehen. Zwar könnte ein Paladin der Eldath eine Klassenkombination als Klerikerin eingehen, dann bleibt ihr aber für immer verwährt je wieder den Pfad des Paladins zu beschreiten. 7. Frage: Darf ein Paladin auch anderen Organisationen angehören als nur seinem Orden oder seiner Kirche? Antwort: Ja, auf jeden Fall. Solange sich die Ziele dieser Organisationen mit seinen decken. So könnte ein Paladin Lathanders auch der Stadtwache von Tiefwasser, den Purpurdrachen von Cormyr oder den Silber-Rittern von Silbrigmond angehören. 8. Frage: Dürfen Paladine mit bösen und/oder chaotischen Organisationen/Charakteren gemeinsame Sache machen? Antwort: Jein! Das ist eine Gewissensfrage die jeder Paladin sich selbst beantworten muss. Dabei widersprechen sich sogar Regelwerke verschiedener Editionen. Während es zum Beispiel bei Advanced Dungeon & Dragons (2nd Ed.) Paladinen verboten wurde laut offiziellen Quellbüchern zu paktieren, sagen die Regel- bzw. Quellenbücher Glaube & Ehre und Book of Exalted Deeds etwas anderes. Wenn eine Dämonenhorde droht den Norden Faerûns zu überrennen, wäre es wohl sogar angebracht das sich die Kirchen der lichten Götter und Paladinorden mit Organisationen wie den Harfnern, Zhentarim oder den Magiern von Tay verbünden - sofern sie selbst nicht hinter diesem Unglück stecken.  Obwohl die Harfner als eine Organisation bekannt ist die den Unterdrückten hilft, widersprechen sich ihre Methoden und Mitteln mit denen der heiligen Paladine. Es ist also nicht grundsätzlich verboten, allerdings gehen solche Zweckbündnisse nicht immer gut für die Beteiligten aus und sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Es ist daher auch nicht unbegründet, dass die Hafner keine Paladine in ihren Reihen haben und anders rum, die Paladine für gewöhnlich auch nicht die Hilfe der Harfner in Anspruch nehmen, oder nehmen wollen. 9. Frage: Als Paladin kann ich "Böses entdecken", heißt das ich darf auf alles einprügeln was auch böse ist? Antwort: Nein, auf gar keinen Fall! Böse bedeutet nicht immer, das man einem Kinderfresser, gewissenlosen Meuchler oder Dämon entgegen steht. Es kann sich eben so gut um einen Waukeenpriester handeln, der die Gesetze achtet, aber für seine Waren Wucherpreise nimmt und Verletzte oder Kranke eiskalt sterben lässt, wenn sie ihm nicht die Preise/Spende zahlen die er für die Heilung verlangt. Ein Paladin ist nicht umsonst ein weiser und umgänglicher Charakter. Mit seinen klassenspezifischen Fähigkeiten wie "Motive erkennen" und "Diplomatie" ist er im Stande auch hinter die Kulissen zu gucken und so fest zu stellen, welche Mittel er einsetzen kann oder muss, um den bösen Charakter zu läutern oder außer Gefecht zu setzen, falls er dazu im Stande ist oder ihm überhaupt eine Möglichkeit bleibt. Selbst da sind ihm manchmal die Hände gebunden. Außer dem bösen Waukeenkleriker auf die Finger zu klopfen und ihm bei einer Straftat zu ertappen und dem Gesetz/der Obrigkeit auszuhändigen bleibt dem Paladin auch nicht viel übrig. Er kann natürlich noch versuchen ihn von der Falschheit seines Handelns zu überzeugen oder ihn durch einen konkurrierenden Kleriker seiner eigenen Kirche aus dem Geschäft zu drängen, doch Hand anlegen an ihn darf er nicht. Durch freundliche Unterstützung von meiner Wenigkeit, dem Verfasser: Kjel. Quellen für die Infos wurden oben schon zum Teil genannt, der Vollständigkeit halber liste ich sie noch einmal auf: Playerhandbook (AD&D, D&D), Playerhandbook for Paladins (AD&D), Glaube und Ehre und Book of Exalted Deeds.
Zuletzt von KjeldoranOrmlyr am Fr Jan 23, 2009 3:30 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Sirion
Anzahl der Beiträge: 7 Anmeldedatum: 05.11.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mo Jan 07, 2008 5:34 pm | |
| Ich wollt mich ja allgemein bei diskussionen zurück halten, aber wenn ich deinen Pala ext lese kommt mir das sovor als ob Palas Böses erkennen können, egal ob Mörder oder Taschendieb.
Ich weiss nicht obs absicht ist oder nicht. Aber fürs RP ises tödlich wenn der Pala böses alleine durch seine anwesenheit erkennt. Also wie wars gemeint? |
|  | | Serra Spielleiter

Anzahl der Beiträge: 276 Alter: 22 Char: Cornelius Grave Anmeldedatum: 16.07.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mo Jan 07, 2008 6:57 pm | |
| Streng genommen ist es so ^^
Aber Taschendiebe sind nicht böse! Die sind Neutral. Mörder die wirklich aus Launen heraus töten oder des tötens willen sind auch böse. Und die meisten Paladine würde diese beobachten und versuchen zur Rechenschafft zu ziehen. Meist bringen sie sie vor eine Gerichtbarkeit.
Da wären Helmpalas übrigens der Unterschied, Helmiten sind em nicht so zimperlich ^^
In NWN ist es so geregelt, das sie es normaler weise nicht können, wäre recht kontaproduktiv. Und es wäre sehr unlogisch allen SC ein Ring der geheimen Gedanken zu verpassen, der würde die Gesinnung verschleiern. Gibt auch Zauber die das können. |
|  | | Sirion
Anzahl der Beiträge: 7 Anmeldedatum: 05.11.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mo Jan 07, 2008 7:45 pm | |
| also wärs fürs RP wohl am besten man streicht die Fähigkeit?
hätta doch keinen Sinn nen bösen Char zu spielen wenn einem jeder Pala auf die schliche kommt. |
|  | | Nihongo1986

Anzahl der Beiträge: 140 Alter: 24 Ort: Duisburg Anmeldedatum: 04.01.08
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Mo Jan 07, 2008 10:20 pm | |
| ich hab genauso die Erfahrung gemacht das "Böses entdecken" von Paladinspielern meist nicht vernünftig eingesetzt wird, und mehr Streit als Freude brachte...daher sind die grosszahl der Server darauf umgestiegen "böses entdecken" zu streichen, kann ich nachvollziehen und gutheissen soweit |
|  | | KjeldoranOrmlyr
Anzahl der Beiträge: 16 Anmeldedatum: 31.12.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Di Jan 08, 2008 1:03 pm | |
| | Sirion schrieb: | Ich wollt mich ja allgemein bei diskussionen zurück halten, aber wenn ich deinen Pala ext lese kommt mir das sovor als ob Palas Böses erkennen können, egal ob Mörder oder Taschendieb.
Ich weiss nicht obs absicht ist oder nicht. Aber fürs RP ises tödlich wenn der Pala böses alleine durch seine anwesenheit erkennt. Also wie wars gemeint? |
Paladine besitzen bei (Advanced) Dungeon & Dragons die klassenspezifische Fertigkeit "Böses entdecken". Ich habe die Regeln nicht geschrieben oder uminterprätiert, sondern nur wiedergegeben und erklärt. |
|  | | Sirion
Anzahl der Beiträge: 7 Anmeldedatum: 05.11.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Di Jan 08, 2008 4:13 pm | |
| Ich weiss wie es in den Regeln steht, auch wenn ich das selten sage, manchmal muss man auf die Regeln verzichten. Ich denke jeder wird ma da recht geben also wärs wohl auch besser wenn man das explizit hinschreibt bevor ein womöglicher Neuling den Fehler macht und dann nen bösen auffliegen lässt. |
|  | | Zimt

Anzahl der Beiträge: 4 Anmeldedatum: 10.11.07
 | Thema: Re: Heiliger Gesandter - Der Paladin Sa März 29, 2008 2:15 pm | |
| Der Kodex eines Paladins
*1.Ehrlichkeit*
Ein Paladin darf niemals lügen, betrügen oder in anderer Weise die Wahrheit verleugnen.
Er muss stets die Wahrheit, so weit sie ihm bekannt ist, anerkennen und vertreten.
Ein Paladin hat immer sein gegebenes Wort zu halten.
*2.Fairness*
Ein Paladin hört stets beide Parteien eines Konfliktes an und versucht immer die Position beider Seiten nach zu vollziehen. Ein Paladin darf keine Vorurteile unabhängig von welchem Grund auch gegen oder für jemanden hegen, für ihn haben immer alle die selbe Berechtigung als Lebewesen.
Er hat jedes Wesen, jede Kraft als unschuldig anzusehen unabhängig von dessen Gesinnung, Ursprung, Ziel bis dessen, deren Schuld an vorgeworfener Tat bewiesen wurde.
Ein Paladin hat legitimierte Autorität zu respektieren, was bedeutet, er darf nicht aufrührerisch gegen rechtschaffene Regierungskörper tätig sein.
Er muss deren Bestimmungen akzeptieren solange sie konform mit den Rechten der Bevölkerung gehen.
*3.Ehre*
Für einen Paladin ist das Wohl der anderen stets wichtiger als das eigene, er hat in jeder Situation Hilfe zu leisten, wo sie gebraucht wird.
Er darf nicht untätig bleiben, wenn Unschuldigen (siehe Fairness) Leid zugefügt wird.
Die erste Sorge eines Paladin ist nicht das Bestrafen der Täter sondern das Wohl der Opfer.
Aber auch die Täter sind mit den angelegten Maßstäben zu behandeln.
Ein unbewaffneter Feind hat stets vom Paladin vor Lynchjustiz geschützt und sein Leben bewahrt zu werden.
Ebenfalls darf ein Paladin niemals zu unlauteren Mitteln im Kampf greifen z.B.: Von verdeckten Positionen im Hinterhalt lauernd aus angreifen.
Was nicht bedeutet, dass er sich nicht zurückziehen darf, er darf sich vor übermächtigen Gegnern verbergen solange nicht eine der anderen Regel des Kodex verletzt wird.
*4.Mitgefühl*
Ein Paladin hat immer Mitgefühl mit denen die Leiden, egal was sie getan haben mögen.
Auch wen jene schlimmes verbrochen haben so hat er sie nicht nur mit den Augen eines Richters zu sehen und ihre Schuld gesühnt haben zu wollen, nein er hat steht auch die Aufgabe sie als fühlende, lebende Wesen zu betrachten mit Mitgefühl für das was man ihnen angetan hat.
*5.Gerechtigkeit*
Die Schuldigen haben stets bestraft und ihre Taten wieder gut gemacht zu werden.
Es ist einem Paladin jedoch nicht erlaubt ein Wesen, Kraft zu töten, zu vernichten das sich ergeben will oder nur passiven Widerstand leistet _________________ Die Leidenschaft Gutes zu tun, den Willen die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Macht das Böse zu besiegen, ....
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